Bluthochdruck und Schlafapnoe-Syndrom

Vom Schlafapnoe-Syndrom sind meist übergewichtige Männer zwischen 40 und 60 Jahren betroffen. Hinweise auf diese Krankheit sind lautes, unregelmäßiges Schnarchen mit phasenweise auftretenden Atemstillständen, morgendliche Kopfschmerzen, Müdigkeit, Zerschlagenheit und nächtlicher Bluthochdruck.

Durch kurze Atemstillstände während des Schlafes sinkt der Sauerstoffgehalt im Blut stark ab. Dies kann dazu führen, dass Herz und Gehirn nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Als Alarmreaktion des Körpers werden daraufhin vermehrt Hormone ausgeschüttet, die den Kreislauf anregen. Dadurch verengen sich die Blutgefäße, was einen starken nächtlichen systolischen und diastolischen Blutdruckanstieg zur Folge hat.

Bluthochdruck: Eine Krankheit mit vielen Gesichtern