Niedriger Blutdruck (Hypotonie)

Ein niedriger Blutdruck ist im Gegensatz zum Bluthochdruck nicht lebensgefährlich und verursacht keine anderen, schwerwiegenden Krankheiten. Er schützt sogar vor vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Dennoch können Menschen mit niedrigem Blutdruck (arterielle Hypotonie) Beschwerden haben, unter denen sie mitunter sehr leiden: Schwindelanfälle, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit sind mögliche Symptome. Gesunde Personen mit niedrigem Blutdruck können sich dann schlechter konzentrieren und reagieren langsamer.

Die so genannte primäre (essenzielle) Hypotonie ist die häufigste Form von niedrigem Blutdruck und ist nicht als Krankheit definiert. Sie tritt vor allem bei jungen Frauen auf, insbesondere wenn diese Eigenschaft in der Familie liegt.

Niedriger Blutdruck ist keine Erkrankung. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat bei Frauen einen Blutdruck von unter 100/60 mmHg und bei Männern von weniger als 110/70 mmHg als niedrigen Blutdruck (arterielle Hypotonie) definiert. Ob es bei diesen Werten zu Beschwerden kommt, ist aber von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Besonders empfindliche Personen können auch schon bei Werten darüber unter Schwindelgefühl und Benommenheit leiden.